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Endlich wieder J.K Rowling!

Fast nichts in meinem Leben hat meine Kindheit so sehr geprägt, wie der kleine Junge mit der Narbe auf der Stirn. Als ich klein war, haben meine Freundin Theresa und ich nichts lieber getan, als Harry Potter zu spielen. Wir haben jede Szene neu gespielt und haben Hefte voll mit Zaubertrankrezepten und Verwandlungszaubersprüchen geschrieben. Wir hatten sogar eigene Umhänge und Zauberstäbe – ja, wir waren wirklich Pros, aber es ist nicht peinlich, Fan zu sein. Die Diskussion hatten wir schon.

Jedes Buch haben wir gelesen und jeden Film gesehen. Als dann 2011 wirklich der aller letzte Film der Reihe in die Kinos kam, brach für mich eine kleine Welt zusammen. Ich musste Abschied nehmen von meinem Kindheitstraum. Auf der anderen Seite war es aber auch okay so, wie es war. Es war okay, weil der Abschluss so rund war, dass kein Bedürfnis nicht gestillt war.

Jetzt, fünf Jahre später ist mit „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ein neuer Film aus der Zauberwelt erschienen. Ich muss sagen, ich wusste nicht, wie sehr ich sie vermisst habe. J.K Rowling meine ich. Diese Frau ist wohl, unschwer zu erkennen, einfach nur genial. Wie man eine Welt bis ins kleinste Detail genau so erschaffen kann, wie sie es getan hat, ist mir fast unverständlich. Ich glaube, wenn man sich an einen Tisch mit dieser Frau setzen würde und ihr irgendeine Frage zu irgendeinem Charakter oder einem Ort stellen würde, könnte sie ganz genau und ohne zu zögern antworten. Schon der Trailer des Films vor einem Jahr hat mich fast verrückt gemacht und als dann klar war, dass Jo das Screenplay geschrieben hat, wusste ich, dass der Film nur perfekt werden kann.

Zur Deutschlandpremiere des Films habe ich mir also meinen Freund geschnappt und bin ins Kino gegangen. Und lass es mich euch sagen: Ich war selten so glücklich, als ich aus einem Kino gegangen bin – es war einfach schön. Newt ist so ein angenehm untypischer Held. Zuerst war ich skeptisch über Eddie Redmayne als Wahl für Newt, aber jetzt kann ich mir niemand besseren vorstellen. Hufflepuff passt einfach zu ihm. Die Geschichte von Newton Artimos Fido Scamander beginnt für uns in New York. Keine Angst ich werde nicht spoilern. Und es fühlt sich wirklich so erwachsen an. Auch wenn das ganze vor der Harry Potter Zeit spielt, fühlt es sich doch irgendwie so an, als wäre die Welt mit uns aufgewachsen. Newt ist ein Magizoologe, der aus zu Beginn unbestimmten Gründen nach New York reist. Mit ihm, egal wohin er geht, sein magischer Koffer. Neben der Geschichte von Newt  gibt es eine Art Nebengeschichte. Eine mächtige magische Kraft, einen sogenannten Obscurus.

Der Film führt nicht nur seinen üblichen Witz und Charme der britischen Zauberwelt mit sich, sondern auch eine Spannung, die intensiver ist, als die, die wir aus allen Harry Potter Filmen kennen. Okay, neben den epischen Kampfszenen aus die Heiligtümer des Todes. Man erfährt viel Neues über die magische Welt und es werden immer mehr Parallelen zwischen uns bekannten Charakteren klar. Von den magischen Tierwesen will ich gar nicht erst anfangen: Sie sind so real und perfekt, dass ich nicht mehr sagen möchte. Das muss man einfach selber sehen. Eine Sache: ICH WILL EINEN NIFFLER!!!

Wer, wie ich, die Zauberwelt rund um Hogwarts vermisst und noch skeptisch gegenüber der Story ist: Fasst euch ein Herz und schaut euch den Film im Kino an. Es ist einfach wunderschön wieder in die Geschichte einzutauchen und so immer mehr zu erfahren. Ich kann es kaum erwarten, die kommenden vier Filme zu sehen und mit Newt Neues zu erleben.

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2 Comments

  • Avatar
    Theresa

    Oh ja, das waren wirklich unvergessliche Spielstunden, die wir mit Harry & Co verbracht haben! Danke dafür. ❤️
    Wenn du also sagst, dass es sich lohnt, muss ich wohl auch bald wieder ins Kino …

    11. Dezember 2016 at 13:25 Reply
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